Veranstaltungen
Hier finden Sie Veranstaltungen rund um Frühe Hilfen sowie Nachlesen zu vergangenen Fachtagungen, Colloquien und weiteren Veranstaltungen. Bei den einzelnen Terminen finden Sie nähere Informationen, Programme und Unterlagen zur Nachlese.

Nachlese
Fachtagung unter dem Motto „Frühe Hilfen als ganzheitlicher und multidisziplinärer Präventionsansatz“ mit Fachinputs zu früher Prävention, Chancengerechtigkeit, interdisziplinärer Zusammenarbeit und der Weiterentwicklung der Frühen Hilfen.

Wie können Autismus-Spektrum-Störungen früh erkannt und Menschen mit Autismus und ihre Familien besser unterstützt werden? Das GÖG-Colloquium mit Johannes Hofer beleuchtete aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Intervention und fragte nach den notwendigen Rahmenbedingungen aus Public-Health-Sicht.
Wie können Präventionsketten zu gesundem Aufwachsen und mehr Chancengerechtigkeit beitragen? Christina Kruse berichtete über Erfahrungen aus dem Programm „Präventionsketten Niedersachsen“, Heike Mennel-Kopf über die Umsetzung in Vorarlberg. Im Mittelpunkt standen vernetzte Unterstützungsstrukturen, kommunale Steuerung und die Rolle der Frühen Hilfen als erstes Glied einer Präventionskette.
Wie gelang der flächendeckende Ausbau der Frühen Hilfen in Österreich – und was hat er bewirkt? Adelheid Weber, Theresa Bengough, Petra Winkler und Tonja Ofner bilanzierten den Roll-out im Rahmen von NextGenerationEU; Sabine Haas ordnete die Entwicklung der Frühen Hilfen ein, Katharina Reich gab den Ausblick auf die nächste Phase. Im Mittelpunkt standen erreichte Familien, Qualität und Vernetzung sowie die dauerhafte Verankerung des Angebots.

Rund 300 Teilnehmer:innen kamen am 9. Mai 2023 am FH Campus Wien zur österreichweiten Fachtagung Frühe Hilfen zusammen. Unter dem Motto „Erfolge, Herausforderungen, Impulse“ standen der Umsetzungsstand der Frühen Hilfen, Armut, Präventionsketten, psychische Belastungen und Traumafolgenprävention im Mittelpunkt. Fachliche Inputs wurden mit Erfahrungen aus der Praxis der regionalen Frühe-Hilfen-Netzwerke verbunden.

Was stärkt Kinder, wenn sie unter schwierigen Bedingungen aufwachsen? Erika Hohm zeigte anhand der Mannheimer Risikokinderstudie, wie sich frühe psychosoziale Belastungen langfristig auswirken können – und welche Rolle sichere Beziehungen, feinfühlige Eltern, kindliche Kompetenzen und unterstützende Netzwerke für Resilienz spielen.
Im Vordergrund stand das Thema „Mikrosystem Familie im Wandel der Zeit und warum es Frühe Hilfen gerade heute braucht“. Ein Mix aus Fachvorträgen und Beiträgen aus der Praxis der Frühen-Hilfen-Netzwerke gab einen abwechslungsreichen Einblick ins Thema.
Als Hauptreferentin beleuchtete Frau Dr. Désirée Waterstradt das Mikrosystem Familie und die Veränderungen im Laufe der Zeit aus soziologischer Perspektive. Begleitet wurde diese theoretische Auseinandersetzung mit Berichten des NZFH.at zum aktuellen EU-Projekt „Sasto Chavoripe - Soziale Inklusion von Roma durch Frühe Hilfen“ sowie zum Jahresbericht 2020. Abgerundet wurden die Vorträge durch Beiträge aus den Frühen Hilfen Netzwerke zu deren praktischen Erfahrungen in der Arbeit mit Familien während der COVID-19-Pandemie.
Wie können belastende Erfahrungen in der frühen Kindheit die Gesundheit langfristig beeinflussen – und was schützt Kinder? Harald Geiger erläuterte die Zusammenhänge zwischen Adverse Childhood Experiences (ACEs), chronischem Stress und Hirnentwicklung und zeigte, welche Bedeutung positive Erfahrungen und frühe Unterstützungssysteme wie die Frühen Hilfen haben.
Am 22. September 2016 fand am FH Campus Wien unter dem Motto „Vom Konzept zur Umsetzung“ die 2. Österreichische Fachtagung zu Frühe Hilfen statt. Im Zentrum der Tagung standen die Fortschritte und Erfahrungen in der Umsetzung. Die rund 400 teilnehmenden Fachleute aus unterschiedlichsten Fachbereichen, Praxis- und Berufsfeldern nutzten die Tagung für einen regen Austausch.
Die Fachtagung wurde vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen an der GÖG in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Familien und Jugend, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und dem Fonds Gesundes Österreich organisiert.